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Reinkarnationstherapie ( kurz RT ) Begriffserklärung Der Begriff leitet sich ab von lat. re = zurück, incarnare = ins Fleisch ab. Voraussetzung Der Glaube an eine unsterbliche „Seele“ ist Grundlage dieser Methode.Es geht um den Teil in uns welcher sagt "Ich bin der/die Ich bin." Vorgehensweise Am Beginn jeder Therapie steht eine ausführliche Anamnese. Ziel ist es zu erfahren welche Umstände zum heutigen Stand des seelisch-körperlichen Befindens geführt haben. Da alle Lebenserfahrungen eines Menschen in der Regel einen körperlichen, emotionalen und mentalen Anteil enthalten und besonders traumatisch Erlebtes wie eine Narbe in der Seele wirkt, nehme ich mir beim ersten Gespräch viel Zeit um diese „Spuren des Lebens“ zu erfassen. Dieses Vorgespräch zeigt auch ob genügend Vertrauen in die eigene Fähigkeit zur Selbstheilung vorhanden ist. Falls genügend Stabilität und die Bereitschaft zur Bearbeitung der erkannten Themen vorliegt, wird dann in den folgenden Sitzungen, durch behutsame Rückführungen, das Erlebte noch einmal betrachtet und durchlebt. Mit der Erkenntnis aus der "Opferrolle" aussteigen zu können, werden alte Glaubensmuster und Überlebensstrategien neu bewertet, gegebenenfalls aufgelöst und durch eigene/neue ersetzt. Dabei kommt in vergangenen Erfahrungen feststeckende Lebensenergie in die Gegenwart, so das sie hier und jetzt wieder zur Verfügung steht. Ziel der Therapie Ziel der Therapie ist das Erkennen von Zusammenhängen und die bewusste Veränderung der eigenen Einstellung zum Selbst. Das Gefühl oder der Gedanke Opfer der Umstände zu sein, bzw. für vergangene Taten büßen zu müssen, wird gewandelt in eine aktive Einstellung zum eigenen Leben und dessen Sinnhaftigkeit. Oft ist in der Folge die körperliche Beeinträchtigung als Sprache der Seele nicht mehr nötig und Gesundung kann geschehen. Philosophie der Reinkarnationstherapie Die RT basiert auf dem Energieerhaltungsatz "Energie geht nicht verloren sondern ändert nur seine Form/Wirkung". Das Leben ist unendlich und wandelt sich nur in der Form . So kommt es vor, dass ein Mensch Erfahrungen, im nächsten Leben in anderer Rollenverteilung, so zu sagen aus einer anderen Perspektive, neu durchlebt um sich von einem Thema zu verabschieden. Das bewusste Erfahren der eigenen Grenzen und Möglichkeiten führt zu Wachstum und Fortschritt im individuellen und kollektiven Bewusstsein.
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